| Voltigieren |
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Beim Voltigieren turnen geübte Reiter auf einem an der Longe gehenden Pferd, dies wird von einem Longenführer geführt. Das Pferd läuft in den üblichen Gangarten Schritt, Trab und Galopp einen Zirkel von ca. 15m Durchmesser. Als Halt dient den Reitern dabei ein Voltigiergurt, der kurz hinter dem Widerrist aufliegt, und jeweils zwei Schlaufen für Hände und Füße des Reiters hat. Die Wettkämpfe der Leistungsklassen D, C, B, und A werden im Galopp durchgeführt. Die Gruppen der Anfänger werden im Schritt- oder im Schritt- Galopp durchgeführt. An einigen Schulen wird Voltigieren schon als Fach angeboten, es findet starkes Interesse und fördert den Einstieg zum Reiten. Die Kavallerie hat mit dem Voltigieren begonnen um Gleichgewicht, Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer der Menschen zu schulen. 1920 gab es sogar eine Olympische Disziplin damit, allerdings wurde es da Kunstreiten genannt. Die Geschichte 1950 wurde das Voltigieren erstmals wieder im Universitätsreitstall Göttingen aufgenommen. Drei Jahre danach wurde eine moderne Voltigieranleitung von Dieter Schnelle veröffentlicht, danach ging es mit dem Voltigieren unaufhaltsam Bergauf. 1953 wurde in Deutschland das erste Turnier veranstaltet wobei es nicht mehr nur zur Begeisterung des Publikums war, sondern um sich gegeneinander zu messen und festzustellen wer der bessere Reiter ist. |
